Antworten auf drängende Fragen des Lebens

Ich habe eine magersüchtige Bekannte die sich nicht helfen lassen kann/will. Ich habe mich im Internet über die Krankheit informiert und bin dabei über den Satz "Da lernt man, wer seine echten Freunde sind", gestolpert. Nun merke ich, dass ich mich vor dem Kontakt mit ihr drücke. Sie versucht ständig die kaputte Fassade aufrecht zu halten. Das macht mich wütend/ traurig, die Krankheit ist kein Geheimnis. Ich habe mich gefragt, ob ich ihr überhaupt helfen will und habe gemerkt: Nein. Darf ich das? Hanna, 20

19. Juli 2017
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Liebe Hanna

Magersucht und Bulimie sind zwei wahnsinnig heimtückische Krankheiten. Vielen Erkrankten gelingt es wahnsinnig lang, die Sucht zu vor anderen zu kaschieren und vor sich selber zu verdrängen. Es ist gut möglich, dass Ihre Bekannte sich nicht eingesteht, tatsächlich krank und auf Hilfe angewiesen zu sein. 

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Liebe Kafi. Was siehst du es mit der Rolle der Eltern von unzufriedenen Kinder in der Öffentlichkeit? Meine Meinung ist, erst kommt das Bedürfnis der Kinder und dann erst das der Mutter bzw. des Partners. Es macht mich immer wieder traurig zu sehen, wenn dies offensichtlich nicht der Fall ist. Muss ich mich mehr abgrenzen oder was hast du für einen Rat? Vielen Dank und liebe Grüsse. Nora, 32

15. Juli 2017
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Liebe Nora

Bei vielen Fragen rate ich zu mehr Abgrenzung. Hier würde ich einen anderen Ansatz wählen. Stellen Sie Kinder auf die Welt. Mindestens zwei, besser aber drei oder vier. Und dann erziehen Sie diese nach Ihrem Vorsatz und Ihrer Ideologie. Und dann schauen wir weiter. Ok?

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Hallo Kafi Meine Mutter hat ein Freund der sie ausnützt (finanziell und auch emotional) Er benimmt sich daneben, geht fremd und motzt über das essen was sie für ihn kocht und räumt dann nicht mal seinen Teller in die Abwaschmaschiene. Meine Mutter weiss das alles, kann ihn aber trotzdem nicht verlassen. Lieben tut sie ihn aber auch nicht mehr. Mir und meinen Geschwistern platzt manchmal fast der Kragen. Sie hat das nicht verdient, ist aber auch selber schuld an der Situation. Was können wir tun? Melinda

11. Juli 2017
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Liebe Melinda

Es ist ziemlich einfach; nichts. 

Sie müssen nichts tun. Und Sie können nichts tun. Weil Sie nicht das Leben Ihrer Mutter leben können. So wie die nicht Ihres leben kann. Das ist manchmal schwer auszuhalten, aber deswegen ist es trotzdem wahr. Eltern müssen manchmal zusehen, wie ihre Kinder ins Unglück laufen und Kinder müssen zusehen, wie die Eltern ihr Leben verschandeln. Das ist nicht schön, ich weiss. 

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Liebe Kafi. ich bin im 5 Monat schwanger und ertappe mich manchmal bei dem Gedanken: was, wenn das Kind so wird wie die Schwester meines Mannes? Ich mag seine Famile gerne, aber die Schwester geht mir echt und fast immer wenn ich sie sehe auf die Nerven oder macht mich wütend. Und was, wenn das mit meinem Kind auch so sein wird, weil es mich ständig an sie erinnert? Talaya, 33

03. Juli 2017
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Liebe Talaya

In der Schwangerschaft passieren gspässige Dinge mit einem, die man nicht rational ganz nachvollziehen kann. Das ist normal, Hormonen sei Dank. Allerdings scheint bei Ihnen das Thema grösser zu sein, als dass man es nur auf diesen hormonellen Ausnahmezustand schieben könnte. Ich gehe davon aus, dass Sie die gleichen Gefühle ihr gegenüber hatten, als Sie noch nicht schwanger waren. Und nun werden diese noch grösser und betreffen plötzlich auch noch Ihr ungeborenes Kind. 

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