Antworten auf drängende Fragen des Lebens

 Liebe Kafi. Ich führe seit 15 Jahren eine Beziehung mit einem suchkranken Mann (Alkohol/Kokain). Trotz Therapie, Klinikaufenthalten oder sonstigen Interventionen erleidet er in mehr oder weniger regelmässigen Abständen Rückfälle. Ich möchte mein Leben mit ihm verbringen, bin aber am Ende meiner Kräfte angekommen. Glauben Sie, dass man mit einem suchtkranken Menschen eine stabile und glückliche Beziehung führen kann? Mein Umfeld - und mittlerweile auch ich selber -zweifeln sehr daran. Cornelia, 35

04. August 2016
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Liebe Cornelia

Sie und ich, wir beide kennen die Antwort ganz genau. Die letzten 15 Jahre sprechen eine klare Sprache, auch wenn es weh tut, auf diese zu hören. Ich verstehe sehr gut, dass Sie an diesem Menschen hängen. Manchmal ist es noch schwieriger jemanden loszulassen, der einem nicht gut tut, weil er nicht ganz sich selber ist, als wenn es einfach so nicht geht. Menschen, die einer Sucht verfallen sind gehören nicht mehr sich selber. Und wer sich nicht selber gehört kann sich und anderen nicht gut tun. 

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Liebe Kafi Mein 2 jähriger Sohne nennt mich seit neustem Mami und nicht mehr Mama. Ich bin aber definitiv keine Mami sondern eine Mama. Mein Sohn ignoriert meine Versuche, mich wieder Mama zu nennen. Was soll ich tun? Mich damit abfinden und hoffen, das dies nur eine Phase ist! Vielleicht haben Sie eine schlaue Antwort. Mit bestem Dank. Flavia, 36

26. Juli 2016
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Liebe Flavia

Geht ja gar nicht. Wenn er da schon nicht mitzieht, wie wird das später einmal werden? Wenn Sie sich zum Beispiel einmal dafür entscheiden sollten, nicht mehr die Flavia zu sein, sondern ein Florian? Wird er sie dann auch ignorieren und weiterhin Mami sagen statt Papi? Oder nein sorry, Papa. Sie sehen selber, man muss den Anfängen wehren.

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