Antworten auf drängende Fragen des Lebens

Liebe Kafi. Ich habe soeben die Doku "the secret" auf Netlix angeschaut und in mir kam dabei ein leichter Würgerefelx auf: Denke nur positiv, und ALLES WIRD FUNKTIONIEREN! Und das, obwohl ich selber an die Kraft der Gedanken glaube. Jedoch nicht in allen Bereichen. In meinen Augen kann man vieles, jedoch nicht alles durch positives Denken beeinflussen. Gewisse Dinge benötigen viel Arbeit und Krebs lässt sich so wohl nicht heilen. Wie stehst du zu diesem Thema? Laura, 24

26. November 2017
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Liebe Laura

Ja, da haben Sie sich was sehr vereinfachtes und furchtbar amimässig Aufbereitetes zu Gemüte geführt und ja, ich kann Ihren Würgereflex gut nachvollziehen. Diesen Film kann mich sich ohne solche Gefühle anschauen, solange alles easy peasy läuft im Leben, aber sobald man mit einem Thema wie dem von Ihnen erwähnten Krebs konfrontiert ist, geht es vermutlich nicht mehr ganz so einfach. 

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Kurze Frage, Kafi: wie gelingt mir eine ausgewogene Work Life Balance? Bin gespannt auf deine Antwort! Manuel, 32

17. November 2017
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Lieber Manuel. Ich liebe kurze Fragen, aber das wissen Sie bestimmt schon.

Meine Antwort wird auch sehr kurz ausfallen, versprochen:

Ich persönlich glaube nicht an das Konzept der Work-Life-Balance. Menschen auf dem Sterbebett nennen "zu viel gearbeitet" an 2. Stelle ihrer Liste der bereuten Dinge. Netto (also wüki voll netto) gehen 11 Jahre des Lebens fürs Arbeiten drauf. Das klingt nach wenig, ist aber nach Schlafen (27 Jahre) auf Platz 2 der "Tätigkeiten im Leben".

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Ich bin Grafikerin und selbständig seit ein paar Monaten. Es läuft langsam an, was mich freut. Nur ein Proble setzt mir sehr zu: Ich bin in meinem Bekanntenkreis umgeben von Menschen, die von mir "kleine Gefälligkeiten" erwarten. Ein "unkomplizierter Schriftzug, nichts wahnsinniges, kein grosser Aufwand..." hier, ein Layout für eine Hochzeitseinladung dort. Wie gehe ich damit um? Ich muss auch Geld verdienen! Darf ich nein sagen? Und wenn ja, wie? Danke! Stefanie, 36

13. November 2017
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Liebe Stefanie

Ihre Frage liegt schon knapp ein Jahr in meiner Inbox und hätte ich nicht gestern eine ähnlich anmassende Anfrage bekommen, ich hätte sie vermutlich ganz vergessen. (Ich hoffe, Sie sind noch immer freudig in Ihrem Beruf und haben nicht unter all den "kleinen Gefallen" aufgegeben). 

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