Genre: Familie

Liebe Kafi. Wir eiern (wortwörtlich) seit geraumer Zeit am Thema rum, was wir nun sollen. Mein Mann hat zwei Jungs aus erster Ehe, wir zusammen zwei Jungs 6 und 4.. Aus unerklärlichem Grund habe ich den Wunsch, ein weiteres Kind zu haben. Das obwohl ich meine Kompetenzen als Mutter als beschränkt ansehe (ich bin sehr streng mit mir) und mir das Familienleben so gut gefällt. Das Hirn fährt 600 Gründe auf warum nicht und der Rest sagt JA! Könntest du mir eine Hilfe bieten mit einer Art, sich zu entscheiden? Ich kenne das nicht von mir. Ich war immer klar, habe immer sofort die Konsequenzen aus meinen Entscheidungen getroffen und jetzt hinke ich immer im Kreis herum, was mich ehrlich gesagt, ziemlich nervt. Mein Mann ist wie ich, ambivalent und ist darum in keiner Variante limitierend. Katja, 35

23. Mai 2013 Hinterlasse einen Kommentar

Liebe Katja Es gibt viele Strategien, mit denen man eine Entscheidung leichter treffen kann. Sie kennen sicher die Pro/Kontra Liste, bei der man Vorteile und Nachteile sammelt und dann Bilanz zieht. Aber ein Kinderwunsch gehorcht keiner mathematischen Logik (sonst wären … Weiterlesen

Hallo Frau Freitag. Vor ein paar Wochen habe ich mich mit einer Freundin in einem Café getroffen und unsere Kinder (beide +- 2 Jahre alt) waren auch dabei. Während wir Mütter zusammen gekäfelet haben, haben die beiden kleinen zusammen gespielt und das Lokal erforscht. Sie waren dabei etwas lebhaft, das gebe ich zu. Aber es sind ja schliesslich Kinder und die sitzen selten lange still. Es wäre alles wunderbar gewesen, wenn sich nicht eine Frau am Nebentisch lautstark über uns aufgeregt hätte. Sie hat uns zwei Mütter richtig beschimpft und sich darüber aufgeregt, dass sie nicht in Ruhe Zeitung lesen konnte. Ich und meine Freundin sassen sprachlos da uns sind dann schnell gegangen. Leider ist mir keine schlagfertige Antwort eingefallen. Die Sache verfolgt mich immer noch. Wie hätte ich reagieren sollen? Wie geht man mit solchen Menschen um? Vielleicht wissen sie ja eine Antwort. Danke und viele Grüsse. Melanie, 39

17. Mai 2013 18 Kommentare

Liebe Melanie Ich kann mir das Szenario bildhaft vorstellen. Sie und Ihre Freundin geniessen den Kaffee und halten einen kleinen Schwatz, während sich die beiden süssen Kleinen ein paar Meter abseits ebenfalls amüsieren und ihren Rundlauf durchs Lokal absolvieren. Solche … Weiterlesen

liebe kafi! hast du keine lust mehr auf deinen blog, den ich so mag? liebe grüsse. elena, 23

17. April 2013 4 Kommentare

Liebe Elena Doch! Und wie! Und es freut mich natürlich sehr, dass Sie anscheinend auch noch Lust darauf haben. Ich habe in nunmehr 16 Monaten Sage und Schreibe 232 Fragen beantwortet und der Vorrat an Fragen reicht für ein paar … Weiterlesen

Hallo Frau Freitag. Ich bin auch einer dieser übervernünftigen Jugendlichen, mit denen sie es so oft zu tun haben. Und als socher frage ich sie, welche Drogen es lohnen, genommen zu werden. Und worauf man dabei achten sollte. Danke für Ihre Antwort. Claudio, 20

18. März 2013 1 Kommentar

Lieber Claudio Ich hatte mich schon gefragt, ob ich jemals wieder der Beziehungsfragenfalle entkommen, und ob ich dann noch imstande sein würde, eine Antwort formulieren zu können, die sich nicht um Liebe, das Verlassen und Verlassenwerden dreht. Darum habe ich … Weiterlesen

Liebe Kafi, das liebe Leben. Oder wars das Liebesleben? Ich weiss grad gar nichts mehr. Seit gut einem Jahr bin ich, alleine mit 2 Kindern, mit einem Mann befreundet, der mich sehr bannt. Neben der Freundschaft gibt es eine ehrenamtliche Arbeit, die uns verbindet – er leitet den Laden, ich bin dazugekommen. Und, natürlich, um das ganze fest kompliziert zu machen: Vor einem Jahr war er in mich verliebt, hat sich aber dann zurückgezogen. Im Herbst hat es mich erwischt. Unerwartet heftig im Herz, im Kopf aber: Nein, das geht nicht. Ihm hatte ich davon erzählt, was einen völligen Rückzug – gegenseitig, schmerzlich für mich – zur Folge hatte. Nun habe ich im Januar, noch mit Hoffnung im Herzen, einen neuen Anlauf genommen, zur ehrenamtlichen Arbeit zurückzukehren – um festzustellen, dass er inzwischen mit einer Frau zusammenlebt. Autsch. Toben meinerseits (weil wir mal gesagt hatten, wir seien uns so nah, dass wir uns erzählen müssten, wenn eins eine Beziehung eingeht), alles hingeworfen. Nach vier Wochen die ehrenamtliche Arbeit (an der mir viel, sehr viel liegt – und ja, ich meine das von seiner Person trennen zu können) wiederaufgenommen. Und nun – will er mich in die Leitung miteinbeziehen. Meine lieben Mitmenschen, näher und ferner, greifen sich an den Kopf, dass ich diese Möglichkeit auch nur in Betracht ziehe. Mich reisst es hin und her zwischen: “Ich will ihn nie wieder sehen, das ist alles noch zu frisch.” – und: “Naja, du hast Dich doch eh nie entscheiden können, Du bist gekränkt, aber das vergeht. Die Arbeit bleibt.” Abgesehen von Teufelchen und Engelchen auf meinen Schultern (wobei ich nicht weiss, wer wer ist), mag ich keine Beziehungsabbrüche… Oh, und nein – gesucht wird jetzt, ich kann nicht ein Jahr zuwarten und dann einsteigen – das wär ja eine Lösung, die’s so leider nicht gibt. Was meinst Du? Ich hänge noch sehr mit dem Herzen drin, kann man sich so abgrenzen, dass man das Kunststück hinbekommt? Einen lieben Gruss, und mit viel Vorfreude auf Deine Antwort. Flavia, 37

14. März 2013 Hinterlasse einen Kommentar

Liebe Flavia Nein, ich glaube nicht. Sie müssten schon sehr abgebrüht sein, dass Sie die Herzebene genügend von der Kopfebene trennen könnten.Und so klingen Sie mir beim besten Willen nicht. (Gottseidank!) Lassen Sie die Chance ziehen, im Wissen darum, dass … Weiterlesen

Frau Freitag, sagen sie mal. Warum muss die Liebe immer so schwerig und kompliziert sein? Yvonne, 31

11. März 2013 Hinterlasse einen Kommentar

Liebe Yvonne Weil es uns sonst furchtbar schnell verleiden tut. Ganz herzlich, Ihre Kafi.

Hallo Kafi. Ich lese ihren Blog sehr häufig und gerne :). nun habe ich auch ein frage, die mich schon seit einer weile beschäftigt. ich bin nun 17 jahre alt geworden (gehe noch zur schule). ich bin jung, aber zum einen finde ich mich aber auch schon zu alt, weil ich viele sachen noch nicht gemacht habe. zum beispiel meinen ersten kuss, einen freund haben, oder überhaupt auf eine party gehen. bin ich jetzt iwie unreif? und was kann ich dagegen tun? wie finde ich einen freund? es ist nicht so, das ich irgendwie unattraktiv, blöd oder unsympathisch bin. vielen dank und verzweifelte grüsse. Josefine, 17

5. März 2013 1 Kommentar

Liebe Josefine Würden Sie sich denn reifer fühlen, wenn Sie sich gerade von Ihrem fünften Freund trennen würden und wegen dem ausschweifenden Partyleben zum wiederholten mal für einen Entzug in der Betty Ford Klinik einchecken müssten? Wenn ich die Frage … Weiterlesen

Liebe Kafi. Wieder einmal bin ich sehr berührt über Ihre Antwort. Die mich gerade sehr betrifft, ich befinde mich nämlich noch in der Steigerung von Daniels Situation. Vielleicht lässt sich so eine komplexe Angelegenheit auch gar nicht beantworten. Trotzdem hier kurz meine Geschichte: Ich bin geschieden, Mutter von 3 Kindern von 2 verschiedenen Männern. Bei der ersten Scheidung war ich in einer ähnlichen Situation wie Daniel, wnn auch mit ” nur” einem Kind. Die neue Beziehung brachte ein paar sehr glückliche Jahre, trotz Patchwork und zwei weiteren Kindern. Trotzdem standen wir nach 2 Paartherapien und intensiven Bemühungen beiderseits nach 7 Jahren vor dem Aus, was ich schlimm fand und finde… Das war vor 3 Jahren. Im vergangenen Sommer fand nun wieder eine Annäherung statt, was mich sehr freute- die aber mit grösseren Schwierigkeiten verbunden war. Nach anfänglichen Glücksgefühlen konnte ich mich einfach nicht mehr richtig einlassen, empfand zwar Liebe, aber eher geschwisterliche Liebe und konnte mich auf grössere Nähe, auch körperliche, kaum einlassen. Dazu kam, dass sich mein ältester mit Vehemenz gegen eine neue Verbindung wehrte und die beiden Jüngeren über die erneute Veränderung der Situation ebenfalls verunsichert waren und Kopf standen. Mich brachte das Ganze ziemlich an den Rand einer Erschöpfung. Nun trat ein ” rettender Ritter” auf den Plan in Form eines langjährigen entfernten Freundes, der sich rasant näherte und mich inkl Kinderschar zu “retten” gedachte…in den ich mich verliebte, jedoch schrillen die Alarmglocken immer wieder. Jetzt sollte ich mich entscheiden und würde mich am liebsten von beiden trennen, vielleicht um einer Entscheidung aus dem Weg zu gehen, oder um erstmal meinen inneren Kram aufzuräumen. Doch die vergangene ( harte) Zeit allein mit den Kindern macht mir ehrlich gesagt Angst. Was ja aber auch keine Grundlage sein kann für oder gegen eine Beziehung. Angst ist ja ein schlechter Ratgeber.. Und was ich insbesondere nicht mehr will, ist mir selber auf Kosten von irgendjemand anderem davonzulaufen. Und da sind ja auch die Kinder.. Die Fäden laufen im Moment kreuz und quer in meinem Nähkorb.. Wenn Sie ev einen roten darin erblicken und mir zeigen können, bin ich Ihnen sehr dankbar! Alles liebe. Steffi, 39

27. Februar 2013 Hinterlasse einen Kommentar

Liebe Steffi Danke für Ihre Frage, die Ferienhalber etwas auf Beantwortung warten musste. Gut möglich, dass Sie inzwischen einen roten Faden finden konnten, manchmal ist es schon hilfreich, wenn man den Faktor Zeit etwas für sich arbeiten lässt. Als Steigerung … Weiterlesen

Liebe Kafi. In der Blüte meiner Jugend habe ich die Diagnose von Multiple Sklerose bekommen. Dies hat mir damals logischerweise ziemlich den Boden unter den Füssen weggezogen. Heute, 10 Jahre später, geht es mir gesundheitlich so gut wie jedem anderen auch. Ich darf mich glücklich schätzen, dass ich bis jetzt so gut wie verschont worden bin. Damals bin ich auch von der Stadt in die Bergen gezogen und bin hier eigentlich als ziemliche Powerfrau bekannt. Ich arbeite Teilzeit, bin Mutter, unterrichte 3 Mal die Woche Zumba und habe ein kleines Mini-Business am laufen. Ohne bewusst eine Entscheidung getroffen zu haben, habe ich rückblickend ein ziemliches Geheimnis aus dieser MS Sache gemacht. Zum einen hatte ich ganz einfach nicht das Bedürfnis mit Fritz und Franz darüber zu sprechen, gleichzeitig wollte ich nicht in dieses kranke Bild gerückt werden. Wie schon gesagt – ich wohne wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen. Nun ist mir wie aus dem Nichts der Gedanke gekommen, dass dies ja evt. auch sehr doof ist, diese Geheimnistuerei. Vielleicht gibt es irgendjemand, dem meine Geschichte auch Mut machen könnte? Das Wissen, dass es auch ganz gut weitergehen kann… Es wäre eigentlich viel bequemer den Weg weiterzugehen wie bis anhin. Aber vielleicht auch egoistisch? Warum muss man nur von den Leuten erfahren, denen es eben nicht gut geht? Mich würde deine Meinung interessieren. Herzlich. Nicole, 34

14. Februar 2013 Hinterlasse einen Kommentar

Liebe Nicole Über Ihre Frage habe ich ein paar Tage nachdenken müssen, weil sie tatsächlich nicht ganz einfach ist. Weil aber tagelanges Nachdenken auch nicht viel mehr bringt, als stundenweises Nachdenken, habe ich ab und an etwas E! geschaut. E! … Weiterlesen

Liebe Kafi. Haben Sie ganz herzlichen Dank für Ihre ausführliche Antwort zu meiner Frage. Allerdings muss ich mich bei Ihnen entschuldigen. In aller Form und mit dem dazugehörenden schlechten Gewissen. Denn meine Schilderung war nicht vollständig und es geht nicht an, Sie um Rat zu beten und gleichzeitig nicht die volle Wahrheit zu erzählen. Gerne möchte ich anmerken, falls dies nun überhaupt noch irgendwie von Belang sein sollte: ich glaube, dass Ihr Rat – basierend auf Ihrem bisherigen Wissenstand – vollkommen richtig war (und ist). Es ist so, dass da eine ganz wunderbare Frau, mein Herz im Sturm erobert hat. Vollkommen unerwartet, ja unverhofft. Wir kannten uns vorher schon, allerdings weder wirklich persönlich noch allzu lange. Projektarbeit halt, Sie wissen schon. Irgendwie – und nein, das ist keine Koketterie meinerseits, sondern schlicht wirklich so passiert – kamen wir uns näher und knutschten. Was nicht schlimm sein sollte. Aufregend natürlich, ja. Aber auch ungefährlich und ohne jegliche Absichten. Dummerweise passierte aber doch mehr in unseren Herzen als erwartet. Fulminant! Auch Wochen nach unserem ersten Kuss, der ersten Nacht und unendlich vielen Worten, Gesten und Blicken, kann ich keinen Moment nicht an sie denken. Möchte ich diese geradezu unglaubliche Frau in meiner Nähe wissen und kann mir eine Zukunft ohne sie nicht wirklich vorstellen. Ihr, die sie übrigens ebenfalls in einer stabilen Liebesbeziehung ist, geht es gleich mit mir, wie mir mit ihr. Wir finden beim besten Willen, keinen triftigen Grund gegen unsere Liebe. Auch nach dem mehrmaligen Besprechen meiner Familiensituation, unserer Zukunftspläne und unserer Träume. Wir scheinen im eigentlichen Sinne eine wunderbare Konstellation zu sein. Und – obwohl ich ihr gegenüber solch grosse Worte noch nicht aussprechen möchte – ich glaube sie zu lieben. Nein, eigentlich weiss ich es sogar: aus der Tiefe meines zugegebenermassen etwas verwirrten Herzens. Technisch gesehen führen wir momentan – wie Sie sicher einwenden werden – die von Ihnen beschriebene Affäre. Was schrecklich unseren Partnern gegenüber ist und uns auch entsprechend belastet. Darf ich Ihnen – mit diesen zusätzlichen Informationen – nochmals dieselbe Frage stellen? Wie weit darf ich als Vater, mein ganz persönliches (Liebes-)Glück in den Vordergrund rücken? Ist es legitim zu glauben, dass ein glücklicher Vater, der aber von der Mutter getrennt lebt, seinen Kindern finalmente ein besserer Vater ist, als ein Vater, der seiner Familie zuliebe mit seiner Frau unglücklich vereint ist? Bitte entschuldigen Sie meine initiale Lüge Ihnen gegenüber. Herzlichst, Daniel

12. Februar 2013 2 Kommentare

Lieber Daniel Da haben Sie mal kurz der Frau Freitag geschrieben in der Hoffnung, dass diese einmal mehr laut und deutlich sagt: “Go for it baby!” Aber einmal mehr werde ich genau dies nicht tun. Sie haben sich bereits in … Weiterlesen