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liebe kafi! hast du keine lust mehr auf deinen blog, den ich so mag? liebe grüsse. elena, 23
17. April 2013 4 Kommentare
Liebe Elena Doch! Und wie! Und es freut mich natürlich sehr, dass Sie anscheinend auch noch Lust darauf haben. Ich habe in nunmehr 16 Monaten Sage und Schreibe 232 Fragen beantwortet und der Vorrat an Fragen reicht für ein paar … Weiterlesen
Liebe Kafi Freitag, ein guter Freund von mir (Name unwichtig) war kürzlich mit seiner Gattin bei einer Party; dort traf er auf eine alte Bekannte (sie war ebenfalls mit ihrem Gatten unterwegs), die sich alsbald auf einen wüsten Streit (es ging um eine Zigi) mit dem Türsteher einliess. Da sich mein Freund 1. prinzipiell nicht mit Türstehern prügelt, 2. der Türsteher ein richtiger Kasten war, 3. er nicht risikieren wollte, rauszufliegen und seine Gattin alleine zurückzulassen, mischte er sich nicht ein und beschränkte sich darauf, nach geschlagener Blitz-Schlacht (die sie, die Bekannte, natürlich verlor) ihre persönlichen Utensilien (die der Bekannten) einzusammeln. Nun warf ihm diese Bekannte aber in coram publico vor, sie schändlich im Stiche gelassen und verraten zu haben (Feigling, Versager etc.); und zu allem Elend kommt nun auch noch die Gattin des besagten unbekannten Freundes und wirft ihm vor, wie ein Schlappschwanz dazustehen. Mein Freund ist ratlos. Wüsstest Du Rat? Grüsse, Alex Baur, 51
21. März 2013 Hinterlasse einen Kommentar
Lieber Herr Baur Ihre Frage hat mich sehr gefreut, wirklich. Weil ich manchmal, von Zeit zu Zeit, das Gefühl bekomme, das unsere Welt eine sehr kalte und trostlose geworden ist. Weil wir uns alle zu fruchtbaren Egoisten entwickeln, die sich … Weiterlesen
Hallo Frau Freitag. Ich bin auch einer dieser übervernünftigen Jugendlichen, mit denen sie es so oft zu tun haben. Und als socher frage ich sie, welche Drogen es lohnen, genommen zu werden. Und worauf man dabei achten sollte. Danke für Ihre Antwort. Claudio, 20
18. März 2013 1 Kommentar
Lieber Claudio Ich hatte mich schon gefragt, ob ich jemals wieder der Beziehungsfragenfalle entkommen, und ob ich dann noch imstande sein würde, eine Antwort formulieren zu können, die sich nicht um Liebe, das Verlassen und Verlassenwerden dreht. Darum habe ich … Weiterlesen
Liebe Kafi, das liebe Leben. Oder wars das Liebesleben? Ich weiss grad gar nichts mehr. Seit gut einem Jahr bin ich, alleine mit 2 Kindern, mit einem Mann befreundet, der mich sehr bannt. Neben der Freundschaft gibt es eine ehrenamtliche Arbeit, die uns verbindet – er leitet den Laden, ich bin dazugekommen. Und, natürlich, um das ganze fest kompliziert zu machen: Vor einem Jahr war er in mich verliebt, hat sich aber dann zurückgezogen. Im Herbst hat es mich erwischt. Unerwartet heftig im Herz, im Kopf aber: Nein, das geht nicht. Ihm hatte ich davon erzählt, was einen völligen Rückzug – gegenseitig, schmerzlich für mich – zur Folge hatte. Nun habe ich im Januar, noch mit Hoffnung im Herzen, einen neuen Anlauf genommen, zur ehrenamtlichen Arbeit zurückzukehren – um festzustellen, dass er inzwischen mit einer Frau zusammenlebt. Autsch. Toben meinerseits (weil wir mal gesagt hatten, wir seien uns so nah, dass wir uns erzählen müssten, wenn eins eine Beziehung eingeht), alles hingeworfen. Nach vier Wochen die ehrenamtliche Arbeit (an der mir viel, sehr viel liegt – und ja, ich meine das von seiner Person trennen zu können) wiederaufgenommen. Und nun – will er mich in die Leitung miteinbeziehen. Meine lieben Mitmenschen, näher und ferner, greifen sich an den Kopf, dass ich diese Möglichkeit auch nur in Betracht ziehe. Mich reisst es hin und her zwischen: “Ich will ihn nie wieder sehen, das ist alles noch zu frisch.” – und: “Naja, du hast Dich doch eh nie entscheiden können, Du bist gekränkt, aber das vergeht. Die Arbeit bleibt.” Abgesehen von Teufelchen und Engelchen auf meinen Schultern (wobei ich nicht weiss, wer wer ist), mag ich keine Beziehungsabbrüche… Oh, und nein – gesucht wird jetzt, ich kann nicht ein Jahr zuwarten und dann einsteigen – das wär ja eine Lösung, die’s so leider nicht gibt. Was meinst Du? Ich hänge noch sehr mit dem Herzen drin, kann man sich so abgrenzen, dass man das Kunststück hinbekommt? Einen lieben Gruss, und mit viel Vorfreude auf Deine Antwort. Flavia, 37
14. März 2013 Hinterlasse einen Kommentar
Liebe Flavia Nein, ich glaube nicht. Sie müssten schon sehr abgebrüht sein, dass Sie die Herzebene genügend von der Kopfebene trennen könnten.Und so klingen Sie mir beim besten Willen nicht. (Gottseidank!) Lassen Sie die Chance ziehen, im Wissen darum, dass … Weiterlesen
Liebe Kaffi. Schon mehrmals habe ich in ihren Einträgen gelesen, dass Sie ursprünglich von Solothurn sind. Bitte Kaffi, sagen Sie mir, wieso haben Sie das schöne Solothurn verlassen? Kommen Sie noch oft zu “uns” zurück? :) Sind Sie dem Solothurnischen Dialekt überhaupt noch mächtig? War “früher” das Solheure auch schon DIE IN-BAR schlechthin? Ich lebe seit meiner Geburt in Solothurn, zugegebenermassen in dem an einem Samstagabend fast toten Solothurn. Aber wissen Sie was? Die letzten Tage war mächtig was los, ja, es war Fasnacht. Und es kommt noch besser: heute Abend wird noch der traditionelle “Böög” verbrönnt ;) Gibts was besseres, als mit einem heissen Glühwein den kalten Körper aufzuwärmen, und dabei dem immer kleiner werdenden Böög zuzuschauen? Für uns Solothurner/Innen wohl kaum. Liebe Grüsse aus… Solothurn :) Samira, 26
6. März 2013 Hinterlasse einen Kommentar
Liebe Samira Das sind ja ganz schön viele Fragen auf einmal. Mal sehen, ob ich Licht ins Dunkel bringen kann.  Weil ich das Gefühl hatte, jeden der 15052 Einwohner bereits beim Namen zu kennen und weil es bei einer Stadt … Weiterlesen
Hallo Kafi. Ich lese ihren Blog sehr häufig und gerne :). nun habe ich auch ein frage, die mich schon seit einer weile beschäftigt. ich bin nun 17 jahre alt geworden (gehe noch zur schule). ich bin jung, aber zum einen finde ich mich aber auch schon zu alt, weil ich viele sachen noch nicht gemacht habe. zum beispiel meinen ersten kuss, einen freund haben, oder überhaupt auf eine party gehen. bin ich jetzt iwie unreif? und was kann ich dagegen tun? wie finde ich einen freund? es ist nicht so, das ich irgendwie unattraktiv, blöd oder unsympathisch bin. vielen dank und verzweifelte grüsse. Josefine, 17
5. März 2013 1 Kommentar
Liebe Josefine Würden Sie sich denn reifer fühlen, wenn Sie sich gerade von Ihrem fünften Freund trennen würden und wegen dem ausschweifenden Partyleben zum wiederholten mal für einen Entzug in der Betty Ford Klinik einchecken müssten? Wenn ich die Frage … Weiterlesen
Liebe Kafi. In der Blüte meiner Jugend habe ich die Diagnose von Multiple Sklerose bekommen. Dies hat mir damals logischerweise ziemlich den Boden unter den Füssen weggezogen. Heute, 10 Jahre später, geht es mir gesundheitlich so gut wie jedem anderen auch. Ich darf mich glücklich schätzen, dass ich bis jetzt so gut wie verschont worden bin. Damals bin ich auch von der Stadt in die Bergen gezogen und bin hier eigentlich als ziemliche Powerfrau bekannt. Ich arbeite Teilzeit, bin Mutter, unterrichte 3 Mal die Woche Zumba und habe ein kleines Mini-Business am laufen. Ohne bewusst eine Entscheidung getroffen zu haben, habe ich rückblickend ein ziemliches Geheimnis aus dieser MS Sache gemacht. Zum einen hatte ich ganz einfach nicht das Bedürfnis mit Fritz und Franz darüber zu sprechen, gleichzeitig wollte ich nicht in dieses kranke Bild gerückt werden. Wie schon gesagt – ich wohne wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen. Nun ist mir wie aus dem Nichts der Gedanke gekommen, dass dies ja evt. auch sehr doof ist, diese Geheimnistuerei. Vielleicht gibt es irgendjemand, dem meine Geschichte auch Mut machen könnte? Das Wissen, dass es auch ganz gut weitergehen kann… Es wäre eigentlich viel bequemer den Weg weiterzugehen wie bis anhin. Aber vielleicht auch egoistisch? Warum muss man nur von den Leuten erfahren, denen es eben nicht gut geht? Mich würde deine Meinung interessieren. Herzlich. Nicole, 34
14. Februar 2013 Hinterlasse einen Kommentar
Liebe Nicole Über Ihre Frage habe ich ein paar Tage nachdenken müssen, weil sie tatsächlich nicht ganz einfach ist. Weil aber tagelanges Nachdenken auch nicht viel mehr bringt, als stundenweises Nachdenken, habe ich ab und an etwas E! geschaut. E! … Weiterlesen
Liebe Kafi. Haben Sie ganz herzlichen Dank für Ihre ausführliche Antwort zu meiner Frage. Allerdings muss ich mich bei Ihnen entschuldigen. In aller Form und mit dem dazugehörenden schlechten Gewissen. Denn meine Schilderung war nicht vollständig und es geht nicht an, Sie um Rat zu beten und gleichzeitig nicht die volle Wahrheit zu erzählen. Gerne möchte ich anmerken, falls dies nun überhaupt noch irgendwie von Belang sein sollte: ich glaube, dass Ihr Rat – basierend auf Ihrem bisherigen Wissenstand – vollkommen richtig war (und ist). Es ist so, dass da eine ganz wunderbare Frau, mein Herz im Sturm erobert hat. Vollkommen unerwartet, ja unverhofft. Wir kannten uns vorher schon, allerdings weder wirklich persönlich noch allzu lange. Projektarbeit halt, Sie wissen schon. Irgendwie – und nein, das ist keine Koketterie meinerseits, sondern schlicht wirklich so passiert – kamen wir uns näher und knutschten. Was nicht schlimm sein sollte. Aufregend natürlich, ja. Aber auch ungefährlich und ohne jegliche Absichten. Dummerweise passierte aber doch mehr in unseren Herzen als erwartet. Fulminant! Auch Wochen nach unserem ersten Kuss, der ersten Nacht und unendlich vielen Worten, Gesten und Blicken, kann ich keinen Moment nicht an sie denken. Möchte ich diese geradezu unglaubliche Frau in meiner Nähe wissen und kann mir eine Zukunft ohne sie nicht wirklich vorstellen. Ihr, die sie übrigens ebenfalls in einer stabilen Liebesbeziehung ist, geht es gleich mit mir, wie mir mit ihr. Wir finden beim besten Willen, keinen triftigen Grund gegen unsere Liebe. Auch nach dem mehrmaligen Besprechen meiner Familiensituation, unserer Zukunftspläne und unserer Träume. Wir scheinen im eigentlichen Sinne eine wunderbare Konstellation zu sein. Und – obwohl ich ihr gegenüber solch grosse Worte noch nicht aussprechen möchte – ich glaube sie zu lieben. Nein, eigentlich weiss ich es sogar: aus der Tiefe meines zugegebenermassen etwas verwirrten Herzens. Technisch gesehen führen wir momentan – wie Sie sicher einwenden werden – die von Ihnen beschriebene Affäre. Was schrecklich unseren Partnern gegenüber ist und uns auch entsprechend belastet. Darf ich Ihnen – mit diesen zusätzlichen Informationen – nochmals dieselbe Frage stellen? Wie weit darf ich als Vater, mein ganz persönliches (Liebes-)Glück in den Vordergrund rücken? Ist es legitim zu glauben, dass ein glücklicher Vater, der aber von der Mutter getrennt lebt, seinen Kindern finalmente ein besserer Vater ist, als ein Vater, der seiner Familie zuliebe mit seiner Frau unglücklich vereint ist? Bitte entschuldigen Sie meine initiale Lüge Ihnen gegenüber. Herzlichst, Daniel
12. Februar 2013 2 Kommentare
Lieber Daniel Da haben Sie mal kurz der Frau Freitag geschrieben in der Hoffnung, dass diese einmal mehr laut und deutlich sagt: “Go for it baby!” Aber einmal mehr werde ich genau dies nicht tun. Sie haben sich bereits in … Weiterlesen
Liebe Kafi. Um ehrlich zu sein: ich bin gerade eben ziemlich hilflos. Ich war bis vor kurzem ein rundum zufriedener Mann mit einer tollen Frau und zwei grossartigen Kindern im Krippenalter. Und dann kommt plötzlich und quasi über Nacht der Wunsch nach Veränderung in mir hoch. Ich weiss nicht so wirklich um was es wirklich geht und kann es dementsprechend leider auch nicht klarer ausformulieren, bitte entschuldige. Es scheint mir aber primär um meine Frau zu gehen, die mir nach all den Jahren plötzlich so fremd erscheint. Aber ich hab ja auch nicht den Anspruch, dies von dir erklärt zu kriegen. Obwohl es natürlich fein wäre, wenn du (oder wer auch immer) mir die grossen Lebensentscheidungen abnehmen könntest. Aber wie gesagt, um das geht es ja nicht. Wo war ich? Genau, bei der folgenden Frage die sich in mir eingenistet hat: Wie weit darf ich als Vater, mein ganz persönliches Glück in den Vordergrund rücken? Ist es legitim zu glauben, dass ein glücklicher Vater, der aber von der Mutter getrennt lebt, seinen Kindern finalmente ein besserer Vater ist, als ein Vater, der seiner Familie zuliebe mit seiner Frau unglücklich vereint ist? Herzliche Grüsse und vielen Dank! Daniel, 33
12. Februar 2013 1 Kommentar
Lieber Daniel Ja, das ist durchaus legitim. Und grundsätzlich bin ich auch ganz Ihrer Meinung, wenn es darum geht, dass Eltern nicht allein ihren Kinder zu liebe zusammen bleiben sollten. ABER… … so einfach ist es trotzdem nicht. Auch wenn … Weiterlesen
Liebe Kafi. Ehrlich gesagt bin ich ein Fan von Ihnen geworden und bin über ihre Antworten immer wieder gleichermassen erstaunt wie erfreut. Allerdings bin ich mir echt nicht sicher, ob Sie auf dieses meine momentanes Problem eine wissen… Ich bin alleinerziehende Mutter von 4 Kindern. Daneben arbeite ich selbstständig, dh kann meine Arbeitszeiten den Bedürftnissen der Kinder anpassen – was sich zB darin äussert, dass ich oft nachts arbeite, wenn die Kinder schlafen, in einem Beruf, den ich sehr mag. In der Nachbarschaft kennt man mich als zuverlässige, lebenslustige und hilfsbereite Powerfrau, die den Laden im Griff hat….Langsam stelle ich bei mir aber Verschleisserscheinungen fest, was mich beunruhigt. Hab nicht mehr die Nerven wie früher… Habe vieles schon erkannt, schaffe mir kleine Freiräume wo ich kann, schränke die Arbeit nachts ein, schaue auf guten Lebensrhythmus etc, dazu habe ich ja jedes zweite Wochenende plusminus kinderfrei, das sollte doch reichen. Tut es aber nicht. Habe nicht mehr die Nerven mit den Kindern, die ich früher kannte. Grosseltern sind keine da. In der Nachbarschaft habe ich ein gutes Netz, das ich gut ausnütze, finanziell kommen wir einfach, aber gut über die Runden. Trotzdem komme ich zb vor den Schulferien, wenn sich die Termine der Kinder häufen, oder wenn alle länger krank sind, und irgendwie häufen sich die Gründe in letzter Zeit , an die Grenzen. Dazu kommen die beiden grossen nun in die Pubertät, was enorm Kraft braucht. Und ich, die das früher nie zugegeben hätte, muss sagen: Ich bin manchmal am Ende. So geht es nicht weiter. Aber wie? Fiona, 41
1. Februar 2013 4 Kommentare
Liebe Fiona Herzlichen Dank für Ihre lieben Zeilen, ich habe mich sehr darüber gefreut. Und auch Sie haben mich grad gleichermassen erfreut wie erstaunt. Wie Sie das alleine mit 4 Kindern schaffen! Und zwei davon im adoleszenten Ausnahmezustand, meine volle … Weiterlesen