Antworten auf drängende Fragen des Lebens

Liebe Kafi, ich bräuchte da mal einen Arschtritt... Ich bin eine Wuchtbrumme, worunter ich sehr leide. Auch nach gefühlten 50 Ernährungsumstellungen finde ich immer Ausreden, alles hinzuschmeissen. Meine Therapeutin meinte, ich müsse mich zuerst selbst lieben, bevor ich diese "Mauer" loslassen könne. Muss ich denn so lange warten oder benutze ich dies wieder als Ausrede? Traurig, ich übernehme keine Verantwortung für mich. Hast du vielleicht einen Rat? Allenfalls könnte ein Arschtritt helfen... Mimi, 30

23. Oktober 2017
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Liebe Mimi

Kompliment! Sie haben sich eine grossartige Therapeutin ausgesucht und sollten unbedingt mit ihr weiter arbeiten. Wenn Sie bei mir im Coaching wären, würde ich genau gleich mit Ihnen vorgehen. Die allermeisten Menschen sind nicht übergewichtig weil sie zu viel essen, sondern sie essen zu viel, weil Ihnen das zusätzliche Gewicht Schutz verleiht. Darum funktionieren Diäten, Ernährungsumstellung und Sport allein meistens nicht. Der wahre Grund wird damit ja nicht bearbeitet, sondern allerhöchstens die äusserste Symptomatik. 

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Liebe Kafi, deinen Blog finde ich sehr geistreich und toll! Hier meine Frage: Darf man als Mutter/Vater von kleinen Kindern gefährliche Sportarten (Motorrad fahren, Fallschirmspringen etc.) betreiben und sich dabei einem erhöhten Unfall- und Todesrisiko aussetzen? Oder sollte man, wenn man daraus seine Kraft und Lebensfreude zieht, gerade nicht darauf verzichten, um diese Freude daran auch seinen Kindern gegenüber auszustrahlen? Vielen Dank für deine Antwort und liebe Grüße Vera

13. Oktober 2017
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Liebe Vera

Das ist eine wahnsinnig gute Frage, die Sie mir da stellen. Da ich auch ohne Kind nie den leisesten Wunsch in mir hegte, aus irgendwas rauszuspringen, hatte ich mit Kind nichts, was ich aufgeben musste. Trotzdem weiss ich um die Tatsache, dass man sich selbst treu bleiben soll, auch mit - oder grade mit - Kindern. 

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Liebe Frau Freitag, wie lehre ich meinen drei Töchtern sich in der Männerwelt zu behaupten, ohne dass Prinzipien wie Respekt und Freundlichkeit zu sehr aussen vor gelassen werden? Eigenartigerweise konnte ich ihnen Respekt und Freundlichkeit vermitteln, dies fiel mir sogar sehr leicht. Es gelang mir aber bisher nicht, ihnen zu zeigen, wie man mit harten Bandagen kämpft und sich (im Moment noch) gegen Lausbubenstreiche und (später vielleicht) gröberen Übergriffen wehrt. Herzliche Grüsse! Iris, 35

24. September 2017
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Liebe Iris

Ihre Frage ist grossartig, weil so wichtig und spannend und überhaupt! Danke dafür!

Wenn es Ihnen mit Leichtigkeit gelungen ist, Ihren Töchtern Respekt und Freundlichkeit zu vermitteln, dann mit grosser Sicherheit, weil Sie diese Werte selber leben und verkörpern. Und hier liegt auch schon die Antwort zur Frage selbst: Das Kämpfen mit harten Bandagen und sich gegen Streiche und Übergriffe wehren, ist vermutlich weniger Ihr Ding, weil sonst könnten Sie es hier ja auch, liege ich richtig?

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Wir haben einen Kater. Er stammt aus dem Tierheim und ist seit Anfang an (2012) sehr fordernd. Werden seine Wünsche nicht erfüllt, macht er Terror. Andererseits ist er sehr verschmust und deshalb bei meinem Mann und meiner Verwandschaft sehr beliebt. Ich bin aber die, die sich tägtäglich mit ihm auseinandersetzen muss. Ich habe einfach keinen Bock mehr (und keine Zeit, da vor ein paar Monaten Mutter geworden). Bin ich ein schlechter Mensch wenn ich ihn abgeben will? Alle andern sagen das... Emma, 29

18. September 2017
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Liebe Emma

Wenn man ein Tier aus dem Tierheim holt, ist es, als würde man die Katze im Sack kaufen. Schliesslich weiss man nicht, was das Tier bereits erlebt hat und welchen "Rucksack" an Erfahrungen es mitbringt. Sie können sich darüber ärgern, dass Sie sich das nicht genug überlegt hatten, aber hey, es hätte auch gut gehen können. Danach ist man immer schlauer. Nun haben Sie in der Zwischenzeit noch ein Baby bekommen - herzliche Gratulation dazu - und es ist verständlich, dass sie Ihre Energie anderweitig brauchen. 

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