Genres
Archiv
Genre: Alle Lebenslagen
Liebe Kafi, das liebe Leben. Oder wars das Liebesleben? Ich weiss grad gar nichts mehr. Seit gut einem Jahr bin ich, alleine mit 2 Kindern, mit einem Mann befreundet, der mich sehr bannt. Neben der Freundschaft gibt es eine ehrenamtliche Arbeit, die uns verbindet – er leitet den Laden, ich bin dazugekommen. Und, natürlich, um das ganze fest kompliziert zu machen: Vor einem Jahr war er in mich verliebt, hat sich aber dann zurückgezogen. Im Herbst hat es mich erwischt. Unerwartet heftig im Herz, im Kopf aber: Nein, das geht nicht. Ihm hatte ich davon erzählt, was einen völligen Rückzug – gegenseitig, schmerzlich für mich – zur Folge hatte. Nun habe ich im Januar, noch mit Hoffnung im Herzen, einen neuen Anlauf genommen, zur ehrenamtlichen Arbeit zurückzukehren – um festzustellen, dass er inzwischen mit einer Frau zusammenlebt. Autsch. Toben meinerseits (weil wir mal gesagt hatten, wir seien uns so nah, dass wir uns erzählen müssten, wenn eins eine Beziehung eingeht), alles hingeworfen. Nach vier Wochen die ehrenamtliche Arbeit (an der mir viel, sehr viel liegt – und ja, ich meine das von seiner Person trennen zu können) wiederaufgenommen. Und nun – will er mich in die Leitung miteinbeziehen. Meine lieben Mitmenschen, näher und ferner, greifen sich an den Kopf, dass ich diese Möglichkeit auch nur in Betracht ziehe. Mich reisst es hin und her zwischen: “Ich will ihn nie wieder sehen, das ist alles noch zu frisch.” – und: “Naja, du hast Dich doch eh nie entscheiden können, Du bist gekränkt, aber das vergeht. Die Arbeit bleibt.” Abgesehen von Teufelchen und Engelchen auf meinen Schultern (wobei ich nicht weiss, wer wer ist), mag ich keine Beziehungsabbrüche… Oh, und nein – gesucht wird jetzt, ich kann nicht ein Jahr zuwarten und dann einsteigen – das wär ja eine Lösung, die’s so leider nicht gibt. Was meinst Du? Ich hänge noch sehr mit dem Herzen drin, kann man sich so abgrenzen, dass man das Kunststück hinbekommt? Einen lieben Gruss, und mit viel Vorfreude auf Deine Antwort. Flavia, 37
14. März 2013 Hinterlasse einen Kommentar
Liebe Flavia Nein, ich glaube nicht. Sie müssten schon sehr abgebrüht sein, dass Sie die Herzebene genügend von der Kopfebene trennen könnten.Und so klingen Sie mir beim besten Willen nicht. (Gottseidank!) Lassen Sie die Chance ziehen, im Wissen darum, dass … Weiterlesen
Hallo Kafi. du hast mal angetönt, dass ein Seitensprung nicht unbedingt das Ende einer Beziehung heissen muss. ich hatte einen und frage mich nun, ob ich meinen Freund einweihen soll. Ich glaube es würde mir helfen mit dem schlechten Gewissen besser umzugehen, ich will meinen Freund nicht verlieren es war mehr ein Ausrutscher, Ferien, Party, Alkohol, usw… Danke für deine antwort. Melanie, 34
12. März 2013 Hinterlasse einen Kommentar
Liebe Melanie Grundsätzlich bin ich eine Verfechterin von Ehrlichkeit und Offenheit, aber es gibt auch hier, wie überall im Leben, natürlich Ausnahmen. Eine davon wäre Cleverness. Wenn Sie nämlich clever genug waren, den Ausrutscher im Ausland ohne Zeugen und Telefonnummerntausch … Weiterlesen
Frau Freitag, sagen sie mal. Warum muss die Liebe immer so schwerig und kompliziert sein? Yvonne, 31
11. März 2013 Hinterlasse einen Kommentar
Liebe Yvonne Weil es uns sonst furchtbar schnell verleiden tut. Ganz herzlich, Ihre Kafi.
Liebe Kaffi. Schon mehrmals habe ich in ihren Einträgen gelesen, dass Sie ursprünglich von Solothurn sind. Bitte Kaffi, sagen Sie mir, wieso haben Sie das schöne Solothurn verlassen? Kommen Sie noch oft zu “uns” zurück? :) Sind Sie dem Solothurnischen Dialekt überhaupt noch mächtig? War “früher” das Solheure auch schon DIE IN-BAR schlechthin? Ich lebe seit meiner Geburt in Solothurn, zugegebenermassen in dem an einem Samstagabend fast toten Solothurn. Aber wissen Sie was? Die letzten Tage war mächtig was los, ja, es war Fasnacht. Und es kommt noch besser: heute Abend wird noch der traditionelle “Böög” verbrönnt ;) Gibts was besseres, als mit einem heissen Glühwein den kalten Körper aufzuwärmen, und dabei dem immer kleiner werdenden Böög zuzuschauen? Für uns Solothurner/Innen wohl kaum. Liebe Grüsse aus… Solothurn :) Samira, 26
6. März 2013 Hinterlasse einen Kommentar
Liebe Samira Das sind ja ganz schön viele Fragen auf einmal. Mal sehen, ob ich Licht ins Dunkel bringen kann.  Weil ich das Gefühl hatte, jeden der 15052 Einwohner bereits beim Namen zu kennen und weil es bei einer Stadt … Weiterlesen
Hallo Kafi. Ich lese ihren Blog sehr häufig und gerne :). nun habe ich auch ein frage, die mich schon seit einer weile beschäftigt. ich bin nun 17 jahre alt geworden (gehe noch zur schule). ich bin jung, aber zum einen finde ich mich aber auch schon zu alt, weil ich viele sachen noch nicht gemacht habe. zum beispiel meinen ersten kuss, einen freund haben, oder überhaupt auf eine party gehen. bin ich jetzt iwie unreif? und was kann ich dagegen tun? wie finde ich einen freund? es ist nicht so, das ich irgendwie unattraktiv, blöd oder unsympathisch bin. vielen dank und verzweifelte grüsse. Josefine, 17
5. März 2013 1 Kommentar
Liebe Josefine Würden Sie sich denn reifer fühlen, wenn Sie sich gerade von Ihrem fünften Freund trennen würden und wegen dem ausschweifenden Partyleben zum wiederholten mal für einen Entzug in der Betty Ford Klinik einchecken müssten? Wenn ich die Frage … Weiterlesen
9 Monate Fernbeziehung. Kurz: Wie halten wir unsere Beziehung auch über neun Monate räumliche Trennung am Leben? Die Details: Wir sind seit gut drei Jahren glücklich, beide gehen für 6 Monate ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten – leider “gestaffelt” – leider einmal East- und einmal Westcoast . Internetverbindung vorhanden. Keine schlechten Voraussetzungen, oder? Trotzdem sind jegliche gute Ratschläge willkommen – und da bist du genau die Richtige. Merci! Johanna, 23
28. Februar 2013 1 Kommentar
Liebe Johanna Das ist grossartig! Ein halbes Jahr weg! Ein anderes Land und neue Menschen kennenlernen, Sie sind wirklich zu beneiden. Wichtig ist nur, dass Sie beide diese Zeit geniessen können, jeder für sich und jeder auf seine eigene Weise. … Weiterlesen
Liebe Kafi. Wieder einmal bin ich sehr berührt über Ihre Antwort. Die mich gerade sehr betrifft, ich befinde mich nämlich noch in der Steigerung von Daniels Situation. Vielleicht lässt sich so eine komplexe Angelegenheit auch gar nicht beantworten. Trotzdem hier kurz meine Geschichte: Ich bin geschieden, Mutter von 3 Kindern von 2 verschiedenen Männern. Bei der ersten Scheidung war ich in einer ähnlichen Situation wie Daniel, wnn auch mit ” nur” einem Kind. Die neue Beziehung brachte ein paar sehr glückliche Jahre, trotz Patchwork und zwei weiteren Kindern. Trotzdem standen wir nach 2 Paartherapien und intensiven Bemühungen beiderseits nach 7 Jahren vor dem Aus, was ich schlimm fand und finde… Das war vor 3 Jahren. Im vergangenen Sommer fand nun wieder eine Annäherung statt, was mich sehr freute- die aber mit grösseren Schwierigkeiten verbunden war. Nach anfänglichen Glücksgefühlen konnte ich mich einfach nicht mehr richtig einlassen, empfand zwar Liebe, aber eher geschwisterliche Liebe und konnte mich auf grössere Nähe, auch körperliche, kaum einlassen. Dazu kam, dass sich mein ältester mit Vehemenz gegen eine neue Verbindung wehrte und die beiden Jüngeren über die erneute Veränderung der Situation ebenfalls verunsichert waren und Kopf standen. Mich brachte das Ganze ziemlich an den Rand einer Erschöpfung. Nun trat ein ” rettender Ritter” auf den Plan in Form eines langjährigen entfernten Freundes, der sich rasant näherte und mich inkl Kinderschar zu “retten” gedachte…in den ich mich verliebte, jedoch schrillen die Alarmglocken immer wieder. Jetzt sollte ich mich entscheiden und würde mich am liebsten von beiden trennen, vielleicht um einer Entscheidung aus dem Weg zu gehen, oder um erstmal meinen inneren Kram aufzuräumen. Doch die vergangene ( harte) Zeit allein mit den Kindern macht mir ehrlich gesagt Angst. Was ja aber auch keine Grundlage sein kann für oder gegen eine Beziehung. Angst ist ja ein schlechter Ratgeber.. Und was ich insbesondere nicht mehr will, ist mir selber auf Kosten von irgendjemand anderem davonzulaufen. Und da sind ja auch die Kinder.. Die Fäden laufen im Moment kreuz und quer in meinem Nähkorb.. Wenn Sie ev einen roten darin erblicken und mir zeigen können, bin ich Ihnen sehr dankbar! Alles liebe. Steffi, 39
27. Februar 2013 Hinterlasse einen Kommentar
Liebe Steffi Danke für Ihre Frage, die Ferienhalber etwas auf Beantwortung warten musste. Gut möglich, dass Sie inzwischen einen roten Faden finden konnten, manchmal ist es schon hilfreich, wenn man den Faktor Zeit etwas für sich arbeiten lässt. Als Steigerung … Weiterlesen
Hallo Frau Freitag, ich bin 23 Jahre alt und dachte eigentlich bisher, dass ich mittlerweile wüsste was ich will und wer oder was mich interessiert… Ich hatte bisher “nur” Beziehungen mit Männern und habe mich bisher auch eigentlich nur für Männer interessiert… Okay, es ist nicht so als hätte ich nicht schon mit der ein oder anderen Frau geknutscht, was mir auch wirklich gefallen hat, aber wer hat das heutzutage nicht zumindest mal ausprobiert? Nun ja, wie dem auch sei, ich habe vor einigen Wochen eine Frau kennengelernt (die definitiv nur auf Frauen steht), von der ich urplötzlich vom ersten Augenblick begeistert war… So eine positive und herzliche Ausstrahlung habe ich bisher noch nie erlebt… Vielleicht sollte ich dazu sagen, dass ich seit einiger Zeit sehr unglücklich mit meiner momentanen Lebenssituation bin… Und als ich diese umwerfende Frau kennengelernt habe, war auf einmal alles was mich vorher so sehr beschäftigt, traurig und wütend gemacht hat, nur noch halb so schlimm… Denn ein Lächeln von ihr und das Glänzen in ihren Augen hat für einen Moment die Welt still stehen und alles einfach nur schön sein lassen… Ich weiß, dass klingt jetzt unheimlich kitschig und wie aus einem schlechten Film, aber es war halt so… Nun ja.. und dazu kamen auch erst diese typischen Anzeichen vom “verknallt” sein… Keinen Hunger, Dauergrinsen im Gesicht und eine innere Kraft die unendlich zu sein scheint… Das hat mir sehr geholfen um meine eigentlichen “Probleme” besser durchstehen zu können… Allerdings habe ich so für eine Frau noch nie empfunden, ich mein, klar finde ich viele Frauen sehr attraktiv und wie bereits erwähnt habe ich auch keine Probleme einer Frau einmal näher zu kommen, nur wie gesagt, über ein belangloses, aber schönes knutschen mit Frauen sind meine Erfahrungen nie hinausgegangen und das Bedürfnis danach hatte ich bisher auch noch nicht… Aber das könnte ich mir an sich schon vorstellen, wenn es sich denn ergeben sollte… Nur die Tatsache, wenn man einmal weiter denkt, eine Beziehung mit einer Frau? Für mich nur sehr schwer vorstellbar, vielleicht liegt es daran, dass ich bisher nur Beziehungen mit Männern kenne, und ich die Vorstellung von einer starken Schulter an der man sich anlehnen kann auch sehr schön finde… Vor ein paar Tagen habe ich besagte Frau wieder einmal getroffen… Wir verstehen uns super, albern herum, können aber auch über ernste Themen sprechen. Und das obwohl wir uns erst sein einigen Wochen kennen… Auch etwas, was ich so noch nicht erlebt habe, da ich eigentlich eher der Typ Mensch bin, der lange braucht um sich anderen zu öffnen… Nun ja, wie dem auch sei, als wir uns vor ein paar Tagen getroffen haben, habe ich zwar immer noch diese äußerst tolle Frau in ihr gesehen, aber so diese erste “Verknalltheit” (wenn es die denn überhaupt gab) war irgendwie nicht mehr so präsent… Nun ja… jedoch bin ich immer noch ein bisschen verwirrt…. Wie schätzen Sie die Situation ein? War ich einfach nur verzaubert von ihr und dieser “Mit einem Lächeln ist jedes Problem nur halb so schlimm -Einstellung”? Oder habe ich mich wirklich zum ersten Mal in eine Frau verknallt, wenn ja, warum ist dann das Gefühl jetzt deutlich geringer, wenn wir uns sehen? Was würden Sie jetzt an meiner Stelle machen? Viele Grüße & vorab vielen Dank für Ihre Antwort! :) Jessica, 23
15. Februar 2013 1 Kommentar
Liebe Jessica Meine Güte… Und ich dachte immer, ICH sei kopflastig… Wie wäre es, wenn Sie sich diese 70000 Millionen Trillionen Billionen Zillionen Quadrillionen Terzillionen von Gedanken wieder machen würden, wenn Sie einer Frau begegnen, bei der die Verknalltheit auch … Weiterlesen
Liebe Kafi. In der Blüte meiner Jugend habe ich die Diagnose von Multiple Sklerose bekommen. Dies hat mir damals logischerweise ziemlich den Boden unter den Füssen weggezogen. Heute, 10 Jahre später, geht es mir gesundheitlich so gut wie jedem anderen auch. Ich darf mich glücklich schätzen, dass ich bis jetzt so gut wie verschont worden bin. Damals bin ich auch von der Stadt in die Bergen gezogen und bin hier eigentlich als ziemliche Powerfrau bekannt. Ich arbeite Teilzeit, bin Mutter, unterrichte 3 Mal die Woche Zumba und habe ein kleines Mini-Business am laufen. Ohne bewusst eine Entscheidung getroffen zu haben, habe ich rückblickend ein ziemliches Geheimnis aus dieser MS Sache gemacht. Zum einen hatte ich ganz einfach nicht das Bedürfnis mit Fritz und Franz darüber zu sprechen, gleichzeitig wollte ich nicht in dieses kranke Bild gerückt werden. Wie schon gesagt – ich wohne wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen. Nun ist mir wie aus dem Nichts der Gedanke gekommen, dass dies ja evt. auch sehr doof ist, diese Geheimnistuerei. Vielleicht gibt es irgendjemand, dem meine Geschichte auch Mut machen könnte? Das Wissen, dass es auch ganz gut weitergehen kann… Es wäre eigentlich viel bequemer den Weg weiterzugehen wie bis anhin. Aber vielleicht auch egoistisch? Warum muss man nur von den Leuten erfahren, denen es eben nicht gut geht? Mich würde deine Meinung interessieren. Herzlich. Nicole, 34
14. Februar 2013 Hinterlasse einen Kommentar
Liebe Nicole Über Ihre Frage habe ich ein paar Tage nachdenken müssen, weil sie tatsächlich nicht ganz einfach ist. Weil aber tagelanges Nachdenken auch nicht viel mehr bringt, als stundenweises Nachdenken, habe ich ab und an etwas E! geschaut. E! … Weiterlesen
Liebe Kafi. Haben Sie ganz herzlichen Dank für Ihre ausführliche Antwort zu meiner Frage. Allerdings muss ich mich bei Ihnen entschuldigen. In aller Form und mit dem dazugehörenden schlechten Gewissen. Denn meine Schilderung war nicht vollständig und es geht nicht an, Sie um Rat zu beten und gleichzeitig nicht die volle Wahrheit zu erzählen. Gerne möchte ich anmerken, falls dies nun überhaupt noch irgendwie von Belang sein sollte: ich glaube, dass Ihr Rat – basierend auf Ihrem bisherigen Wissenstand – vollkommen richtig war (und ist). Es ist so, dass da eine ganz wunderbare Frau, mein Herz im Sturm erobert hat. Vollkommen unerwartet, ja unverhofft. Wir kannten uns vorher schon, allerdings weder wirklich persönlich noch allzu lange. Projektarbeit halt, Sie wissen schon. Irgendwie – und nein, das ist keine Koketterie meinerseits, sondern schlicht wirklich so passiert – kamen wir uns näher und knutschten. Was nicht schlimm sein sollte. Aufregend natürlich, ja. Aber auch ungefährlich und ohne jegliche Absichten. Dummerweise passierte aber doch mehr in unseren Herzen als erwartet. Fulminant! Auch Wochen nach unserem ersten Kuss, der ersten Nacht und unendlich vielen Worten, Gesten und Blicken, kann ich keinen Moment nicht an sie denken. Möchte ich diese geradezu unglaubliche Frau in meiner Nähe wissen und kann mir eine Zukunft ohne sie nicht wirklich vorstellen. Ihr, die sie übrigens ebenfalls in einer stabilen Liebesbeziehung ist, geht es gleich mit mir, wie mir mit ihr. Wir finden beim besten Willen, keinen triftigen Grund gegen unsere Liebe. Auch nach dem mehrmaligen Besprechen meiner Familiensituation, unserer Zukunftspläne und unserer Träume. Wir scheinen im eigentlichen Sinne eine wunderbare Konstellation zu sein. Und – obwohl ich ihr gegenüber solch grosse Worte noch nicht aussprechen möchte – ich glaube sie zu lieben. Nein, eigentlich weiss ich es sogar: aus der Tiefe meines zugegebenermassen etwas verwirrten Herzens. Technisch gesehen führen wir momentan – wie Sie sicher einwenden werden – die von Ihnen beschriebene Affäre. Was schrecklich unseren Partnern gegenüber ist und uns auch entsprechend belastet. Darf ich Ihnen – mit diesen zusätzlichen Informationen – nochmals dieselbe Frage stellen? Wie weit darf ich als Vater, mein ganz persönliches (Liebes-)Glück in den Vordergrund rücken? Ist es legitim zu glauben, dass ein glücklicher Vater, der aber von der Mutter getrennt lebt, seinen Kindern finalmente ein besserer Vater ist, als ein Vater, der seiner Familie zuliebe mit seiner Frau unglücklich vereint ist? Bitte entschuldigen Sie meine initiale Lüge Ihnen gegenüber. Herzlichst, Daniel
12. Februar 2013 2 Kommentare
Lieber Daniel Da haben Sie mal kurz der Frau Freitag geschrieben in der Hoffnung, dass diese einmal mehr laut und deutlich sagt: “Go for it baby!” Aber einmal mehr werde ich genau dies nicht tun. Sie haben sich bereits in … Weiterlesen