Monatsarchive: September 2015

Liebe Kafi. Ich habe mich im Frühling nach 5 Jahren Beziehung von meinen Freund getrennt. Es war nicht einfach, besonders weil ich jetzt 34 bin und wie bei jeder Frau in dem Alter die Uhr tickt. Mein Problem ist jedoch nicht das ich Angst habe jemanden neues zu finden (ok das manchmal auch) aber plötzlich sind alle meine männlichen Kollegen auf dem Flirt und Fremdgeh Trip. Ich hatte immer mehr männliche Kollegen als weibliche. Das war bisher nie das Problem...aber jetzt bin ich Single und Männer, die seit 10 Jahren verheiratet sind und Kinder haben machen mir plötzlich eindeutige Angebote. Solche denen ich vor Jahren noch blind vertraut habe. Für mich geht hier eine kleine Welt unter, schweren Herzens habe ich mich jetzt von einigen "verabschiedet". Ich verstehe es nicht, ich war immer der Meinung eine Frauen/Männer Freundschaft funktioniert. Ich habe nicht viele gute Freunde und die paar wenigen die ich hatte haben es mit solch eindeutigen Angeboten "versaut". Ich gebe zu, für mich ist eine kleine Welt untergegangen...denn ich war immer der Überzeugung Männer und Frauen Freundschaften, das funktioniert. Aber war wohl mein Fehler, Freundschaften können sich anscheinend nach 8 Jahren noch wenden. Danke Kafi und LG, Mirella, 34

28. September 2015
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Liebe Mirella

Als ich kürzlich geschrieben habe, dass Frauen und Männer nicht platonisch befreundet sein können, da hätten mich einige LeserInnen am liebsten gefedert und geteert. Nun ja, vielleicht lag es auch ein bisschen daran, dass ich als geschrieben hatte, dass es dann vielleicht geht, wenn der Mann die Frau wirklich wirklich unattraktiv findet, aber das ist jetzt mehr so eine Mutmassung.

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Liebe Frau Freitag. Ich bin 42 Jahre alt, Rechtsanwältin, und habe zwei tolle Kinder (2. und 4. Klasse) und einen tollen Mann. Seit fast drei Jahren mache ich einen Teilzeitjob, bei dem ich einigermassen unterfordert bin und ausserdem auch kaum Aussicht auf einen Aufstieg habe. Seit fast einem Jahr trage ich mich mit dem Gedanken, den Job zu kündigen. Ich habe es bis jetzt nicht getan, wohl aus Angst, ich könnte zu Hause in ein Loch fallen oder später den Einstieg nicht mehr finden. Was denken Sie? Sollte ich es wagen? Maya, 42

25. September 2015
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Liebe Maya

Sie können tun oder lassen, was immer Sie wollen. Aber werden Sie sich Ihrer Motive bewusst. Was genau soll die Jobkündigung bringen, WARUM denken Sie darüber nach?

Sie schreiben in keinem Wort, was genau das Ziel sein soll. Wollen Sie mehr mit Ihren Kindern sein? Wollen Sie nicht mehr arbeiten? Oder geht es einfach darum, dass der Job keine Freude macht, weil Sie Ihre Fähigkeiten nicht einbringen können? Die ersten beiden Argumente fände ich nachvollziehbar und auch respektabel. Der Dritte ist es für mich nicht.

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Liebste Kafi. Ich bekomme in ein paar Wochen ein Kind und freue mich sehr. Du hast mal geschrieben, man soll nicht zu viele Ratgeber lesen zum Thema Erziehung und ich will auf dich hören. Kannst du mir trotzdem bitte in deiner tollen pragmatischen Art in Kürze sagen, auf was ich achten muss? Danke Danke!!! Deine Rosalie, 32

24. September 2015
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Liebe Rosalie

Ich sag's ja! Die kürzesten Fragen sind immer die anspruchsvollsten! Aber ich werde gern etwas gefordert, in diesem Sinne; danke!

Wenn es da draussen schon  jemanden gibt, der wirklich auf mich hört, dann werde ich mir jetzt auch wirklich Mühe geben. Das mache ich zwar immer, aber heute noch ein klitzeklein wenig mehr. Nun denn.

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