Jahr-Archiv: 2013

Liebe Kafi. Heute bin ich auf Facebook auf eine Frage gestossen, über die ich schon häufig nachgedacht habe. Und wie es manchmal so ist, kam mir der Gedanke "Frag doch Frau Freitag!" Und hier die Frage: Darf man eigentlich nach Telefonaten fremder Leute in der S-Bahn Fragen stellen, wenn einem etwas unklar geblieben ist? LuFiLa (das kannst du so im Blog schreiben ;-)), 46

19. Dezember 2013
1 comment

Lieber LuFiLa (das kannst du so im Blog schreiben ;-))

Ich bin ja zwar keine Legasthenikerin, aber es geschieht mir dennoch immer mal wieder, dass ich Silben oder gern auch ganze Wörter verdrehe, was ab und an zu ziemlich lustigen Sätzen führen kann. Wie zum Beispiel damals, als ich in Washington das Weisse Haus nicht finden konnte (es ist ja aber auch popelig klein und man kann es leicht übersehen) und ich darum einen Passanten nach dem white way to the right house gefragt habe.

lesen

Liebe Frau Freitag. Meine neue Freundin hat ein paar Macken: Sie ist emotional, sensibel, verletzlich, verschwenderisch, stur, dickköpfig, hat klare Vorstellung, mag es nicht wenn es nicht nach ihrem Kopf geht. Wie kann ich damit umgehen, hast du eine "Anleitung"? Massimo, 37

18. Dezember 2013
4 comments

Lieber Massimo

Als ich eben beim ersten Kaffee Ihre Frage las, musste ich sehr schmunzeln. Ich war mir im Moment - wie so oft, wenn ich neue Fragen lese - nicht ganz sicher, ob Sie es ernst meinen mit Ihrer Bitte. Aber inzwischen bin ich davon überzeugt und finde sie darum noch spannender. (Die Frage, nicht Sie.)

Und zwar darum, weil die meisten von Ihnen aufgezählten sogenannten Macken in den Augen der meisten Frauen als Stärken gelten und es sehr faszinierend ist, diese Gendersache mal etwas zu durchleuchten.

lesen

Liebe Kafi. Heisst Du wirklich Kafi, eigentlich? Ich lese jedenfalls gerne deine Kolumen. Nun habe ich auch eine Frage. Ich habe einen Hund und darf diesen auch ins Büro nehmen. Der Arbeitgeber ist sehr unkompliziert. Nun bei diesem nassen Wetter riecht halt mein Hündchen manchmal stark. Ich wasche ihn einmal die Woche, mehr geht nicht. Es ist ein riesen Aufwand. Nun aber hat mir der Arbeitgeber gesagt, dass der Hund grundsätzlich ins Büro darf, aber ich solle schauen, dass er nicht so riecht. Jetzt habe ich eine dicke Decke mitgenommen und wickle ihn dort ein. Aber das geht nur, wenn der Hund schläft. Das findet sie noch kuschlig. Aber sie schläft eben nicht am ganzen Tag. Ich kann wirklich nicht den Hund täglich waschen. Es gäbe zwar Hundeparfüm, doch das riecht auch nicht besonderlich. Hast Du vielleicht eine gute Idee? Oder im Freundeskreis Leute, die vor dem gleichen Problem stehen. Heute haben ja wirklich viele Leute einen Hund und nehmen diesen mit zur Arbeit. Ich danke Dir herzlich. Tanja, 28.

13. Dezember 2013
3 comments

Liebe Tanja.

Das Tierschutzgesetz der Schweiz wurde verfasst, um die Würde und das Wohlergehen des Tieres zu schützen. Büroarbeitsplätze in der heutigen Zeit können aber in der Regel kaum die Würde des menschlichen Mitarbeiters wahren, wie soll es da um einen unschuldigen Hund stehen? Da sitzen Büromäuse zusammengepfercht vor strahlenden Bildschirmen und trinken lausigen Automatenkaffee in schlecht belüfteten Pausenräumen. Sie müssen mir sicher zustimmen, wenn ich sage, dass dies kein adäquates Umfeld für einen Hund ist! Soviel zur artgerechten Haltung des Tieres.

lesen